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Wie die Kaospiloten ins ehemalige Wifag-Gebäude kamen

Der Berner Berater Matti Straub brachte die dänische Ausbildung in die Schweiz.

Am 1. Oktober starteten in den Räumlichkeiten des ehemaligen Druckmaschinenherstellers Wifag an der Wylerringstrasse in Bern 15 Studierende im Alter von 21 bis 43 Jahren zur ersten Kaospiloten-Ausbildungin der Schweiz. Die breit angelegte Projektleitungs- und Führungsausbildung hat ihre Wurzeln in Dänemark. In Aarhus ging vor 21 Jahren der erste Jahrgang an den Start, nachdem führende Kulturschaffende eine völlig neue Ausbildung konzipiert hatten. Matti Straub hatte damals gerade die Matura in der Tasche und träumte davon, eine eigene Schule zu gründen, die ihre Schüler intellektuell und emotional fördert und ihnen Mut macht, eigene Projekte zu realisieren. Er fand aber keine passende Ausbildung und rechnete sich aus, dass er mindestens 20 Jahre brauchen würde, um sich die erforderlichen Kompetenzen in Betriebswirtschaft, Pädagogik, Psychologie, Fundraising etc. auf herkömmlichem Weg zu erarbeiten. Im «Magazin» las Straub von den Kaospiloten und bewarb sich umgehend um einen Studienplatz. 1995 nahm er die Generalistenausbildung in Angriff, als Exot in einem Team von 35 dänisch sprechenden Studierenden.

Abschluss nur in Dänemark offiziell anerkannt

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