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Begehrt: Ausländische Doktoranden

Ausländische Doktoranden sind in der Schweiz willkommen. Ohne sie könnten die Hochschulen den Bedarf nicht decken. Viele Schweizer verzichten auf den Doktortitel: Die Wirtschaft wirbt gute Masterabsolventen mit Topangeboten ab.

Studierende an der ETH Zürich: Schweizer zieht es nach dem Studium meist in die Privatwirtschaft. Die ETH muss längst mehr als die Hälfte ihrer Doktoranden im Ausland rekrutieren.
Studierende an der ETH Zürich: Schweizer zieht es nach dem Studium meist in die Privatwirtschaft. Die ETH muss längst mehr als die Hälfte ihrer Doktoranden im Ausland rekrutieren.
Keystone

In den technischen Studienrichtungen ist an der ETH Zürich die Zahl der Doktoranden im Vergleich zu den Studierendenzahlen überproportional gewachsen. Zu diesem starken Wachstum sagt Dieter Wüest, Leiter des Rektorats der ETH Zentrum Zürich: «Die Doktoranden sind zu einem Teil im Ausland rekrutiert worden. Anders wäre das nicht möglich gewesen.» Die internationale Durchmischung sei beim Doktorat zwar schon immer viel grösser gewesen als in den unteren Studienstufen wie Bachelor und Master. Dass die Zahl ausländischer Doktorierender an der ETH stark angestiegen sei, «ist an der ETH ein ausgeprägtes Phänomen», erklärt Wüest und ergänzt: «Es gibt auch viele Schweizer, die im Ausland doktorieren.»

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