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Kampf mit Raubtieren und modernster Technologie

Der 15. Berner Marketingtag stand ganz im Zeichen des Risikos. Die Experimentierfreude der Veranstalter war streckenweise hart an der Grenze des Verdaubaren.

Wie schaut Fernsehen in fünf Jahren aus? Auf diese Frage hatten am 15. Berner Marketingtag selbst jene keine Antwort, dies eigentlich wissen müssten.
Wie schaut Fernsehen in fünf Jahren aus? Auf diese Frage hatten am 15. Berner Marketingtag selbst jene keine Antwort, dies eigentlich wissen müssten.
Adrian Moser

Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Das musste gestern auch Andrea Jansen erfahren. Gerne hätte die Moderatorin des Berner Marketingtags im Kursaal von den drei Experten gehört, wie ihr fünf Monate alter Sohn in ein paar Jahren Fernsehen schauen wird. In der Runde sassen keine Nobodys: Martin Schneider, Direktor der Publisuisse, die exklusiv die TV- und Radiosender der SRG vermarktet; Kurt Schaad, erfahrener Fernsehmacher, der vor knapp zwei Jahren das interaktive Jugendprogramm Joiz lanciert hat; und Tobias Asch, der mit Portalen wie Teleboy oder Filmwords den Zuschauern die Übersicht im Angebotsdschungel erleichtern will. Die drei Herren hatten zuvor ausgiebig Fachkompetenz im Detail demonstrieren und ein wenig Werbung in eigener Sache machen dürfen, aber auf die einfachste Frage fiel ihnen keine Antwort ein. Kurt Schaad brachte die Ratlosigkeit schliesslich auf den Punkt, indem er sagte, er wisse nicht einmal, ob es Facebook in fünf Jahren noch gebe, da könne er unmöglich sagen, wie die Fernsehlandschaft dann ausschaue.

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