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Japanische Notenbank kauft weiter Staatsanleihen

Tokio Die japanische Notenbank weitet ihr Programm für den Rückkauf japanischer Staatsanleihen aus.

Damit soll der anhaltende Höhenflug des Yen eingedämmt werden. Die Zentralbank erhöht den Umfang des Programms um fünf Billionen auf 55 Billionen Yen (rund 636 Milliarden Franken), wie sie am Donnerstag in Tokio mitteilte. Gleichzeitig gaben die Währungshüter bekannt, den Leitzins bei 0,0 bis 0,1 Prozent zu belassen. Die japanische Wirtschaft leidet unter den Folgen der Erdbebenkatastrophe im vergangenen März. Hinzu kommt die anhaltende Aufwertung des Yen. Die japanische Währung wird wegen der Schuldenkrisen in Europa und den USA neben dem Schweizer Franken als Fluchtwährung benutzt. Zuletzt war der Yen im Vergleich zum Dollar auf den höchsten Stand seit Ende des zweiten Weltkriegs geklettert. Nach der Ankündigung der Notenbank, erneut mehr Anleihen kaufen zu wollen, schwächte sich der Yen leicht ab.

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