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IWF-Chefin Lagarde vergibt einen Vize-Posten erstmals an China

Washington China hat seinen ersten Top-Posten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten.

Am Dienstag ernannte die neue IWF-Chefin Christine Lagarde den Volkswirt Min Zhu zu einem ihrer Stellvertreter. Der Schritt wird als Hinweis darauf gesehen, dass der IWF der zunehmenden Bedeutung Chinas in der Weltwirtschaft Rechnung trägt. Der 58-Jährige Min war Sonderberater des zurückgetretenen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn. Zugleich teilte Lagarde mit, der Berater des US-Präsidenten Barack Obama, David Lipton, werde Nachfolger des bisherigen 1. IWF- Vizes John Lipsky. Lipsky wird Ende August seinen Posten aufgeben, jedoch Lagarde weiterhin als Berater zur Seite stehen. Durch die Ernennung Liptons bleibt es bei der bisherigen Verteilung der Ämter: Den IWF-Vorsitz hält ein Europäer, während der 1. Stellvertreter aus den USA kommt.

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