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Italiens Notenbank: Bank mit libyschen Aktionären unter Aufsicht

Rom Die italienische Notenbank hat die Verwaltungsorgane der in Rom beheimateten Banca UBAE eingefroren.

Die Bank, die Unternehmen im Mittelmeerraum, Nordafrika und Nahost finanziert, steht mehrheitlich unter Kontrolle der Libyschen Zentralbank und der Libyan Foreign Bank. Der Beschluss der italienischen Notenbank wurde im Einklang mit der Resolution des UNO-Sicherheitsrates und der EU gefasst. Die UBAE- Bank wurde unter Aufsicht von zwei Kommissaren gestellt, die die Geschäfte des Geldhauses führen sollen. Sie werden unter Kontrolle der Notenbank handeln, teilte die Banca d'Italia am Montag in einem Communiqué mit. «Die Bank wird ihre Aktivität wie sonst weiterführen», hiess es im Schreiben. Die Bank Austria-Mutter UniCredit hatte am Freitag die Stimmrechte ihrer libyschen Aktionäre eingefroren. Der libysche Staatsfonds LIA hält 2,6 Prozent der UniCredit-Aktien. Zusammen mit den Aktien, die von der libyschen Zentralbank gehalten werden, sind es mehr als 7,6 Prozent. Auch der börsennotierte italienische Fussballverein Juventus Turin fror am Freitag die Stimmrechte seines libyschen Aktionärs, der Finanzgesellschaft Lafico, ein.

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