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Italienische Justiz konfisziert 245 Millionen Euro bei Unicredit

Mailand Die italienische Justiz hat bei der grössten Bank des Landes, Unicredit, 245 Millionen

Euro konfisziert. Es bestehe der Verdacht der Steuerhinterziehung in den Jahren 2007 und 2008, teilten die Bank und die Staatsanwaltschaft Mailand am Mittwoch mit. Im Visier der Ermittler stehen demnach Ex-Bankchef Alessandro Profumo, 16 weitere Unicredit-Manager und drei Beschäftigte der britischen Barclays-Bank. Den Angaben zufolge soll Unicredit Zinsen zu Dividenden umdeklariert haben - denn diese sind in Italien weitgehend steuerfrei. Die Bank hatte demnach Gewinnbeteiligungs-Instrumente in türkischen Lira aufgelegt und die Zinsen in ihren Steuererklärungen als Dividenden angegeben. Ein Unicredit-Sprecher zeigte sich von den Vorwürfen am Mittwoch «sehr überrascht». Die Bank sei «sicher, dass sie richtig gehandelt hat», sagte er.

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