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Italien zapft Märkte an - Zinsen über sieben Prozent

Mailand Das hoch verschuldete Italien hat den Kapitalmarkt erfolgreich angezapft, muss Investoren aber immer noch sehr hohe Zinsen zahlen.

Am Montag platzierte das Finanzministerium inflationsindexierte Anleihen mit einer Laufzeit bis September 2023 im Volumen von 567 Millionen Euro und musste Anlegern eine Bruttorendite von 7,3 Prozent bieten. Zinsen über der Marke von sieben Prozent gelten für die Refinanzierung der Schulden als mittelfristig untragbar. Der nächste Test für das Vertrauen der Investoren in die Sparpläne der neuen italienischen Regierung folgt aber bereits am Dienstag: Dann will Italien Staatsanleihen über bis zu acht Milliarden Euro begeben. An den Finanzmärkten entspannte sich die Lage minimal. Ein Sprecher des Internationalen Währungsfonds (IWF) dementierte allerdings einen Bericht der italienischen Zeitung «la Stampa», wonach der Fonds Hilfen im Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro für die drittgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone erwägt. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, Italien habe nicht um finanzielle Hilfe angefragt. Auch eine Dikussion darüber werde auf europäischer Ebene nicht geführt.

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