Zum Hauptinhalt springen

Inflationsindex wird wieder auf 100 gestellt

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) erhält nach fünf Jahren wieder eine neue Basis.

Als Vergleichswert für die Teuerung dient ab Januar das Preisniveau vom Dezember 2010, das zu diesem Zweck auf den Basiswert von 100 Punkten gestellt wird. Mit dem LIK misst das Bundesamt für Statistik (BFS), ob die Preise in der Schweiz gestiegen oder gesunken sind. Ausgedrückt wird der Index und damit das Preisniveau als Punktewert. Regelmässig wird die Datenreihe umgerechnet, so dass ein aktueller Wert als Basis und Vergleichswert dient. Das passiert nun auf Anfang 2011 wieder, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Die Umrechnung ist vor allem ein technischer Schritt, an der Berechnung der Teuerung ändert sich dadurch noch nichts. Bis Ende 2010 wurden die Preise jeweils mit dem Niveau vom Dezember 2005 verglichen. So lag der LIK beispielsweise im Dezember 2010 bei 104,2 Punkten. Das bedeutet, dass das Preisniveau in den fünf Jahren von 100 auf 104,2 Punkte stieg und die Teuerung somit 4,2 Prozent betrug. Nebst der Umstellung auf eine neue Basis wird der LIK auf 2011 auch revidiert. Betroffen ist laut BFS etwa der Mietpreisindex. Zudem nimmt das BFS Anpassungen vor bei den Erhebungen und der Aktualisierung des Warenkorbs, der als Grundlage des LIK dient.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch