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Indische Börse bejubelt Reformen der Regierung

Singapur In Indien haben die Aktienmärkte die von der Regierung beschlossene Öffnung von Detailhandel und Luftfahrt für ausländische Investoren gefeiert.

Die Märkte kletterten auf das höchste Niveau seit 14 Monaten, allen voran Aktien grosser Detailhändler wie Pantaloon Retail India. Die Regierung hatte am Freitag nach Börsenschluss in Indien die grossen Reformen angekündigt, über denen sie Monate lang brütete und die sich zur Enttäuschung vieler Anleger immer wieder verzögert hatten. Ausländische Konzerne dürfen in Indien in die genannten Sektoren künftig leichter direkt investieren. Bislang gibt es zahlreiche Restriktionen für das Engagement ausländischer Firmen wie Metro, Wal- Mart oder Fluggesellschaften wie Air France KLM vor Ort. Der indische BSE-Index notierte gut ein Prozent im Plus. In Japan blieben die Aktienmärkte wegen eines Feiertags geschlossen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte um 0,3 Prozent zu. Experten gehen davon aus, dass insbesondere ausländische Anleger nun auch vermehrt Aktien in Indien kaufen werden. Die Titel von Pantaloon Retail India kletterten um 18 Prozent, die Aktien von Shoppers Stop um elf Prozent. Auch Titel von Fluggesellschaften wie Kingfisher Airlines wurden kräftig gekauft: Sie legten um knapp 20 Prozent zu. Auch die anhaltende Hoffnung der Investoren, dass die wichtigen Zentralbanken weltweit der Wirtschaft auf die Beine helfen, trug zu der guten Stimmung in Asien bei. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am 6. September angekündigt, Anleihen von in Bedrängnis geratenen europäischen Ländern zu kaufen, um die Refinanzierungskosten dieser Staaten im Zaum zu halten.

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