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in Japan Versicherer Lloyd's: Japan-Beben kostet bis zu 64 Milliarden Dollar

London Der Versicherer Lloyd's of London taxiert die versicherten Schäden durch das schwere Erdbeben in Japan auf bis zu 64 Milliarden

Dollar. Die Firma verfüge über ein realistisches Szenario für ein Beben in Tokio, das mit dieser Summe Dollar veranschlagt sei, teilte der britische Versicherer mit. «Wir denken, dass sich die nun gesehenen Verluste in dieser Grössenordnung bewegen dürften», sagte Lloyd's-of-London-Finanzchef Luke Savage Reuters. Wie deutlich das Beben beim Versicherer selbst zu Buche schlagen wird, will Lloyd's of London im Mai bekanntgeben. Die japanische Regierung hat die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Bebens mit 198 bis 309 Milliarden Dollar angegeben. Auf die Versicherer dürfte indes nur ein Bruchteil der Summe entfallen. Viele Schäden sind durch öffentliche Gelder abgedeckt. Die grossen Rückversicherer Munich Re und Swiss Re haben ihre Kosten bereits beziffert: mit 2,1 beziehungsweise 1,2 Milliarden Dollar. Der Risikoanalyst Air Worldwide schätzte die Kosten für Versicherungsbranche zuletzt auf insgesamt bis zu 35 Milliarden Dollar.

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