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In der Talsohle: Hypothekarzinsen nicht mehr weiter gesunken

Nach mehrjährigem Sinkflug sind die Hypothekarzinsen in der Schweiz im dritten Quartal 2012 praktisch unverändert tief geblieben.

Dies zeigt das am Dienstag veröffentlichte Hypotheken- Barometer des Vergleichsdienstes Comparis. Die Richtzinsen für zehnjährige Festhypotheken beliefen sich demnach im Durchschnitt auf 2,1 Prozent. Das ist der gleiche Wert wie im Vorquartal. Auch die einjährigen Festhypotheken (1,4 Prozent) sowie die variablen Modelle (2,7 Prozent) sind im Schnitt weder günstiger noch teurer geworden, wie es weiter hiess. «Die Zinsen hören also auf zu sinken - und bleiben nun in der Talsohle», wird Stefan Rüesch, Banken-Experte von Comparis, zitiert. Eine Zinserhöhung sei zurzeit aber nicht in Sicht. «Der Markt stagniert», sagte Rüesch. Bei dem tiefen Niveau der Zinsen erstaunt nicht, dass immer mehr Hypothekarschuldner diese Zinsen quasi einfrieren möchten und sich der Markt weiter in Richtung Langfristigkeit entwickle. So stieg der Anteil der Festhypotheken an sämtlichen Nachfragen von 68 Prozent Ende 2011 kontinuierlich an. Im dritten Quartal 2012 waren es es bereits in 82 Prozent. Demgegenüber machen laut den Angaben die Libor-Modelle (8 Prozent) und die variablen Hypotheken (3 Prozent) nur unwesentliche Anteile aus.

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