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«Ich habe meine eigenen Vorstellungen über die Arbeit eines VR-Mitgliedes»

Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger verzichtet auf eine zweite Amtszeit als Verwaltungsrat beim Baukonzern Implenia. Offenbar gab es Unstimmigkeiten mit der Geschäftsleitung.

«Grundsätzlich finde ich es richtig, dass jemand, der in der Regierung war, sich später in der Wirtschaft betätigt»: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger. (Archiv)
«Grundsätzlich finde ich es richtig, dass jemand, der in der Regierung war, sich später in der Wirtschaft betätigt»: Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger. (Archiv)
Keystone

Herr Leuenberger, wieso verlassen Sie Implenia nach zweieinhalb Jahren bereits wieder? Als mich Implenia anfragte, ob ich ein VR-Mandat übernehmen will, wollte sich das Bauunternehmen in Sachen Nachhaltigkeit verbessern und von meinen Erfahrungen als Umweltminister profitieren. In meinen Reden hatte ich immer darauf hingewiesen, dass auch Privatunternehmen der Schutz der Umwelt nicht gleichgültig sein kann. Letztes Jahr hat Implenia den ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, hinter dem ich mit Überzeugung stehe. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht habe ich ein Hauptziel meiner Tätigkeit im VR erreicht.

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