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Hoffnungen auf Euro-Gipfel stützen asiatische Börsen

Bern Die Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch überwiegend freundlich notiert.

Lasteten im frühen Geschäft Sorgen wegen der Euro-Schuldenkrise auf den Kursen, drehte in Handelsverlauf die Stimmung, und die Indizes lagen zeitweise im Plus. Grund dafür war Händlern zufolge ein Anstieg der US-Aktien- Futures. Dieser Anstieg wiederum wurde damit begründet, dass einige Investoren mit positiven Ergebnissen für den Abend geplanten EU- Gipfels rechneten. «Wenn aus Europa gute Nachrichten kommen und die US-Märkte dann im Tagesverlauf zulegen, möchte niemand hier auf dem falschen Fuss erwischt werden», sagte Takashi Ushio, Leiter des Bereichs Strategische Investments bei Marusan Securities. «Die Investoren steigen ausserdem wieder bei solchen Firmen ein, deren Aktien zuletzt in Folge schlechter Firmennachrichten gefallen sind.» In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach einer Berg- und Talfahrt mit einem Abschlag von 0,2 Prozent bei 8748 Punkten. Im frühen Handel hatte er noch rund 100 Punkte tiefer notiert. Einen ähnlichen Verlauf gab es beim breiter gefassten Topix- Index , der dann ebenfalls 0,2 Prozent tiefer mit 746 Zählern aus dem Handel ging. In Hongkong und Schanghai tendierten der Hang Seng beziehungsweise der Composite-Index im Plus. Der HSI legte um 0,3 Prozent auf 19'022 Stellen zu, der SSEC stieg um 1,4 Prozent auf 2444 Punkte. In Seoul kletterte der KOPSI um 0,3 Prozent auf 1894 Zähler. In Tokio ging es nochmals aufwärts mit den Aktien des Baumaschinen-Herstellers Komatsu, die weitere 0,6 Prozent zulegten. Die Papiere hatten schon am Vortag von dem Rekordergebnis und dem optimistischen Ausblick des US-Weltmarktführers Caterpillar profitiert. Aktien von Hitachi legten 3,7 Prozent zu. Der Elektroriese hob seine Prognose für den operativen Gewinn im ersten Geschäftshalbjahr um 70 Prozent an. Kräftig abwärts ging es dagegen wieder mit dem Kamera-Hersteller Olympus. Die Papiere verbilligten sich um knapp acht Prozent. Olympus macht ein Eklat in der Unternehmensführung zu schaffen, der zu der Ablösung von Vorstandschef Michael Woodford führte. Der Konzern hatte ungewöhnlich hohe Zahlungen an Berater im Zusammenhang mit einem Zukauf eingeräumt. 4,2 Prozent nach unten ging es mit den Papieren von Nintendo . Die Wirtschaftszeitung «Nikkei» hatte berichtet, der Spiele- Hersteller werde bei Vorlage seiner Zahlen für das erste Halbjahr (per Ende September) einen Verlust von rund 100 Milliarden Yen (rund 1,16 Milliarden Franken) ausweisen. Bislang hat Nintendo einen Verlust von 55 Milliarden Yen vorhergesagt.

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