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Hoffnung auf stärkeren Euro-Schirm gibt Asien-Börsen Auftrieb

Tokio Die Hoffnung auf eine Stärkung des Euro- Rettungsschirms hat den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch leichte Gewinne beschert.

Wie schon an der New Yorker Wall Street hob ein Bericht der britischen Zeitung «Guardian» die Stimmung unter den Anlegern. D Demnach stünden Deutschland und Frankreich vor einer Einigung auf eine Hebung der Mittel des Euro-Rettungsschirms EFSF auf zwei Billionen Euro. In EU-Kreisen wurde die Meldung allerdings dementiert. Die Gewinne hielten sich auch in Grenzen, weil eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch die Rating-Agentur Moody's die Investoren an die massiven Schuldenprobleme der Euro-Zone erinnerte. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Gewinn von 0,4 Prozent bei 8772 Punkten aus dem Handel. Die Börsen in Hongkong , Singapur , Südkorea und Australien verbuchten ebenfalls leichte Gewinne, während die Märkte in Shanghai und Taiwan etwas schwächer tendierten. Auf die gute Stimmung drückte, dass Moody's die Bonitätsnote für Spanien am Dienstagabend gleich um zwei Stufen auf «A1» senkte. Gleichzeitig versah die Agentur die neue Einstufung mit einem negativen Ausblick und signalisierte damit, dass eine weitere Herabstufung droht. Spanien bleibe in der Krise weiter für Marktturbulenzen anfällig. Auf dem Markt lasteten zudem gemischt ausgefallene Quartalsergebnisse von US-Unternehmen. Vor allem der Elektronikriese Apple enttäuschte die Anleger, indem er die Umsatz-Erwartungen der Analysten verfehlte. Dagegen gelang es dem Chip-Giganten Intel die Händler mit seinen Quartalszahlen zu überzeugen. Davon profitierte auch der Intel-japanische Zulieferer Ibiden , dessen Aktienkurs knapp drei Prozent zulegte.

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