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HEV kritisiert Warnungen der Banken vor steigenden Hypozinsen

Der Hauseigentümerverband (HEV) kritisiert die Zinsprognosen der Banken.

Diese dienten den Finanzinstituten nur dazu, das Feld für Hypothekarzinserhöhung vorzubereiten, hiess es am Dienstag in einem Communiqué. Selbst rechnet der HEV nicht mit einem rasanten Zinsanstieg. Sorgen bereiten würden den Banken ohnehin nicht die tiefen Zinssätze, sondern die schwindenden Margen, so der Vorwurf des HEV. Dabei funktioniere das Hypothekargeschäft wie der Detailhandel, wo bei höheren Preisen mehr und und bei tieferen Preisen weniger verdient werde. Höre man dagegen den Bankvertretern zu, entstehe der Eindruck, die Konkurrenz im Hypothekargeschäft sei ungesund für den Immobilienmarkt, konstatierte der HEV. Nach seinen Einschätzungen steht der Schweizer Immobilienmarkt auf einem soliden Fundament. Die derzeitige Situation sei keineswegs mit der Immobilienblase von 1990 zu vergleichen. Übertreibungen bei den Preisen seien auf wenige Orte beschränkt. Vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes hat unlängst die Schweizerische Nationalbank (SNB) gewarnt, nachdem die Hypothekarausleihungen der Banken in den letzten Monaten rasant angestiegen sind. Im April etwa betrug das Wachstum 5 Prozent, weshalb die SNB die Banken zur Vorsicht bei der Kreditvergabe mahnte.

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