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Henkel trotzt im zweiten Quartal Konsumflaute

Düsseldorf Der deutsche Konsumgüterhersteller Henkel hat im zweiten Quartal 2012 ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum verbucht.

Die Erlöse stiegen um 6,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, teilte Henkel-Chef Kasper Rorsted am Mittwoch in Düsseldorf bekanntgab. Der um einmalige Erträge und Restrukturierungsaufwendungen bereinigte operativen Gewinn kletterte sogar um 18,6 Prozent auf 609 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen, das unter anderem Waschmittel wie Persil sowie Klebstoffe produziert, 412 Millionen Euro und damit 10 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Henkel konnte im zweiten Quartal vor allem in den Schwellenländern zulegen - und musste trotz der Schuldenkrise in Europa keine Federn lassen. Der Konzern erntet zudem die Früchte seines Sparkurses und konnte sogar Preiserhöhungen durchsetzen: Die Waschmittel- und Klebstoffsparten arbeiten deutlich profitabler als noch vor Jahresfrist. Auch bei Kosmetika verbuchte Henkel ein Plus. Angesichts der positiven Entwicklung hob Unternehmenschef Rorsted die Gewinnprognose an. Henkel erwarte für das Gesamtjahr nun eine Steigerung des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie um rund 15 Prozent, erklärte er. Bislang war der Konzern von einem Plus von mindestens zehn Prozent ausgegangen.

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