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Heftiger Streit um Stillstand bei Industrie und Bau

Die Wirtschaft warnt vor dem Kollaps, wenn noch mehr Betriebe stillgelegt werden, wie in Genf und im Tessin. Nun interveniert der Bund.

Vier Bauarbeiter sitzen auf einer Mauer und machen Mittagspause. Auf den Baustellen wird aktuell trotz Corona-Krise noch immer gearbeitet. Foto: Urs Jaudas
Vier Bauarbeiter sitzen auf einer Mauer und machen Mittagspause. Auf den Baustellen wird aktuell trotz Corona-Krise noch immer gearbeitet. Foto: Urs Jaudas

In der Schweiz ist eine heftige Debatte entbrannt, ob Industriebetriebe und Baufirmen trotz der Corona-Krise weiterarbeiten dürfen oder den Betrieb zum Schutz ihrer Beschäftigten einstellen müssen. Sie treibt Gewerkschaften auf die Barrikaden und bringt Wirtschaftsvertreter zum Kochen.

Als erster Kanton hatte Genf vergangene Woche einen Baustellenstopp angeordnet. Das Tessin war am Wochenende ebenfalls vorgeprescht und verordnete, Baustellen einzustellen und alle Industriebetriebe zu schliessen – vorerst bis 29. März. Die Gewerkschaft Unia forderte ein solches Vorgehen für das ganze Land. «Wir müssen den Tessiner Shutdown auf die gesamte Schweiz ausdehnen. Wer nicht beweisen kann, dass er die Vorschriften des Bundes konsequent einhält, muss vorübergehend schliessen», sagt Präsidentin Vania Alleva zum «Blick». Das sei auch zum Wohle der Wirtschaft – denn je schneller die Pandemie unter Kontrolle komme, umso schneller könne diese wieder Tritt fassen.

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