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«Haben 12 Millionen Franken an Negativzinsen bezahlt»

Auch die Privatbank LGT will ihre Kunden nicht mehr vom Strafzins verschonen.

Der Standortleiter der Fürstenbank in Bern: Beat Buri.
Der Standortleiter der Fürstenbank in Bern: Beat Buri.
Adrian Moser

Private-Banking-Kunden sind eine Vorzugsbehandlung gewohnt. So wurden auch die Kundinnen und Kunden der Bank LGT bisher von Negativzinsen auf ihren Frankenkonten bewahrt. Doch damit könnte bald Schluss sein, wie LGT-Schweiz-Chef Heinrich Henckel gestern vor Journalisten in Bern sagte.

«Wir haben der Nationalbank letztes Jahr über 12 Millionen Franken an Negativzinsen bezahlt», erklärte Henckel. Nur juristischen Personen habe man die Negativzinsen weiterverrechnet, den Rest habe die Bank selbst getragen. Doch nun beginnen Schweizer Banken reihum, Grenzen zu definieren, ab denen Privatkunden Negativzinsen bezahlen müssen. «Wir werden uns dem nicht entziehen können», sagte Henckel. Die Postfinance hat mit einer Freigrenze von 250'000 Franken zuletzt eine neue Marke gesetzt.

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