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Grossschäden treffen auch Hannover Rück - Klarer Gewinnrückgang

München Der deutsche Rückversicherer Hannover Rück hat im zweiten Quartal einen klaren Gewinnrückgang verbucht.

Wegen tieferen Anlagegewinnen und hohen Schadenskosten fiel der Überschuss um 23,5 Prozent auf 159,6 Mio. Euro. Die geringeren Einnahmen aus Kapitalanlagen seien der Hauptgrund für den Gewinnrückgang gewesen, teilte der weltweit viertgrösste Rückversicherer am Dienstag mit. Sie sanken um 27 Prozent auf knapp 272 Mio. Euro. Zudem hatten im Vorjahresquartal Sondereffekte das Ergebnis noch um rund 75 Mio. Euro begünstigt. Nachdem im ersten Quartal der Wintersturm «Xynthia» und das Erdbeben in Chile für hohe Lasten gesorgt hatten, wurden die Befürchtungen im zweiten Quartal erneut übertroffen. Der Untergang der BP-Bohrinsel «Deepwater Horizon» kostet die Hannover Rück zum Beispiel 89 Mio. Euro. Die Schaden/Kosten-Quote als zentrale Kennziffer für die Profitabilität lag im zweiten Quartal bei 99,5 Prozent. Oberhalb von 100 Prozent sind Zahlungen für Schäden und Verwaltungskosten nicht mehr durch die Prämieneinnahmen gedeckt. Damit schnitt die Hannover Re aber immer noch besser ab als die grösseren Rivalen Münchener Rück und der Swiss Re.

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