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Grossbritannien tiefer in Rezession als angenommen

London Grossbritannien steckt tiefer in der Rezession als bisher gedacht.

Im ersten Quartal des Jahres fiel das Bruttoinlandprodukt (BIP) einer neuen Schätzung zufolge im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde am Donnerstag mitteilte. Vorläufige Zahlen waren Ende April noch von 0,2 Prozent ausgegangen. Grund seien vor allem schlechtere Entwicklungen im Baugeschäft, hiess es. Im letzten Quartal 2011 war das BIP der drittgrössten Volkswirtschaft der Europäischen Union um 0,3 Prozent gefallen - zwei Minus-Quartale in Folge werden als Rezession gewertet. Auch im Jahresvergleich wurde das BIP nach unten korrigiert. Statt Stagnation ergibt sich nun ein Rückgang um 0,1 Prozent. Im Vorquartal war das BIP im Vergleich zum Vorjahr noch um 0,5 Prozent gewachsen. Die britische Wirtschaft leidet weiter unter den Folgen der Finanzkrise. Zudem wird das Wirtschaftswachstum durch die entschlossene Konsolidierungspolitik der britischen Regierung gedämpft. Auch die Krise im Euroraum - ein wichtiger Exportmarkt für britische Unternehmen - belastet.

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