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Grossbank UniCredit mit Gewinneinbruch im zweiten Quartal

Mailand/München Die italienische Grossbank UniCredit hat im zweiten Quartal 2010 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Der Überschuss fiel um 70 Prozent auf 148 Mio. Euro, wie Italiens grösstes Geldhaus am Dienstag in Mailand mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 251 Mio. Euro gerechnet. Hauptgründe für den Einbruch waren ein schwacher Handel sowie eine hohe Risikovorsorge für faule Kredite. An der Börse fielen die UniCredit-Aktien um knapp drei Prozent auf 2.16 Euro. Im Handel stürzten die Einnahmen auf 58 Mio. Euro von einer Milliarde vor Jahresfrist ab. Vor allem die Schuldenkrise der europäischen Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien sei dafür verantwortlich, hiess es. Sie hatte im Zeitraum April bis Juni immer wieder für Turbulenzen an den Börsen gesorgt. Die Risikovorsorge summierte sich im Quartal auf 1,71 Mrd. Euro. Zur UniCredit gehören die Münchner HypoVereinsbank und die Wiener Bank Austria, die im Konzern für das Investmentbanking beziehungsweise Osteuropa zuständig sind. Beide wollen ihre Zahlen am Mittwoch veröffentlichen.

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