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Griechischer Regierungschef zu Gesprächen bei Hollande in Paris

Paris Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras ist am Samstag in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande zusammengetroffen.

Der Besuch ist Teil der griechischen Bemühungen, mehr Zeit für die Sparauflagen der internationalen Geldgeber zu gewinnen. Samaras wurde mit militärischen Ehren empfangen; nach dem anschliessenden Gespräch mit Hollande über die wirtschaftliche Lage des hochverschuldeten Griechenland war eine gemeinsame Erklärung geplant. In Berlin war der griechische Regierungschef am Freitag aus dem selben Grund mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengekommen. Dabei hatte Merkel gefordert, die mit den Geldgebern vereinbarten Zusagen einzuhalten. Bei den von Samaras gewünschten Lockerungen hielt sich die Kanzlerin bedeckt. Vor weiteren Entscheidungen müsse der Troika- Bericht der Experten von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) abgewartet werden. Samaras will Zeit gewinnen, um die Reformen umzusetzen, die eine Bedingung für die Zahlungen aus dem Rettungspaket sind. Derzeit müssen die Reformen bis Mitte 2014 abgeschlossen sein.

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