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Griechische Wirtschaft schrumpft im dritten Quartal um 7,2 Prozent Weiterer Rückgang des BIP auch in Portugal

Athen/Lissabon Die griechische Wirtschaft schrumpft immer stärker.

Im dritten Quartal ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie die griechische Statistikbehörde am Mittwoch nach ersten Schätzungen mitteilte. Nach einem Rückgang des BIP um 6,3 Prozent im zweiten Quartal bedeute dies eine Beschleunigung der Rezession. Der am Sonntag vom Parlament verabschiedete Sparhaushalt geht davon aus, dass Griechenland 2013 ein sechstes Jahr in der Rezession verharren wird. Er sieht für 2013 einem Rückgang des BIP um 4,5 Prozent vor. Für das laufende Jahr wird davon ausgegangen, dass das BIP um 6,5 Prozent schrumpft. Sowohl die griechische Regierung als auch die EU-Kommission rechnen damit, dass die griechische Wirtschaft 2014 wieder wächst. Griechenlands Wirtschaft lebt vor allem von der Binnennachfrage und wurde deshalb mit voller Wucht vom Kaufkraftverlust getroffen, der auf die seit Beginn der Schuldenkrise 2010 verordneten Sparpakete zurückzuführen ist. Auch Portugal darbt Im ebenfalls hoch verschuldeten Portugal schrumpfte die Wirtschaft im dritten Quartal um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorquartal waren es 0,8 Prozent Rückgang, wie die nationale Statistikbehörde (INE) am Mittwoch mitteilte. Portugal befindet sich seit 2011 in der Rezession. Nach einem Rückgang des BIP um 1,7 Prozent im Jahr 2011 wird die Wirtschaft in diesem Jahr voraussichtlich um 3 Prozent schrumpfen. Für 2013 rechnen Regierung, EU-Kommission und der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Rückgang des BIP um 1 Prozent.

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