Zum Hauptinhalt springen

Griechenland-Hoffnung treibt Schweizer Börse an

Die Schweizer Börse ist mit positiven Vorzeichen in Wochenende gegangen.

Nach einer starken Eröffnungsphase und einem neuen Jahreshoch am Morgen wurden allerdings Gewinne realisiert. Damit fiel der Börsenplatz im europäischen Vergleich etwas ab. Im Wochenvergleich fuhren die Aktien immer noch ein schönes Plus ein. Das Geschehen war Händlern zufolge von der Hoffnung auf eine baldige Rettung des kriselnden Griechenland geprägt. Unbestätigte Presseinformationen, wonach die Europäische Zentralbank (EZB) beim hellenischen Schuldenschnitt Geleitschutz geben könnte, hätten für neue Zuversicht gesorgt, hiess es. Der Swiss Market Index (SMI) legte am Freitag um 0,3 Prozent auf 6237,69 Punkte zu. Damit gewann der Leitindex seit Montag 1,7 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,4 Prozent auf 5653,57 Zähler. Die Blue Chips wurden von den Valoren des Zementkonzerns Holcim angeführt, die sich um 4,6 Prozent verteuerten. Uneinheitlich präsentierten sich die Banken. Während Credit Suisse 2,9 Prozent anzogen, büssten UBS 0,1 und Julius Bär gar 2,8 Prozent ein. Händler berichteten von Verkäufen mehrerer britischer Marktteilnehmer in Julius Bär und führten diese in erster Linie auf Ängste vor einer hohen Busse aus den USA zurück. Die Privatbank hat dafür rund 250 Millionen Fr. zurückgestellt. Bei den Versicherer stachen Bâloise mit 1,9 und Swiss Life mit 2 Prozent im Plus hervor. Letztere profitierten von Umschichtungen aus ZFS, die im Gegenzug 0,1 Prozent einbüssten. Nestlé waren auch am Tag nach der Bekanntgabe der Jahresresultate gefragt und legten 0,5 Prozent zu. ABB fanden nach dem von Zahlen ausgelösten Kursrücksetzer wieder Boden und stiegen um 0,6 Prozent. Givaudan sanken hingegen nach den Zahlen vom Donnerstag um 1,0 Prozent. Im Pharmasektor tendierten Novartis und Roche unauffällig. Im breiten Markt stiegen nach Jahreszahlen Phoenix Mecano um 0,3, während Alpiq um 1,3 Prozent sanken. Cytos sanken nach dem Jahresergebnis um 3,6 Prozent.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch