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Goldman Sachs und Coca Cola treiben US-Börsen an

New York Die Wall Street hat am Dienstag fester geschlossen.

Für Zuversicht sorgte die US-Investmentbank Goldman Sachs, die trotz eines Gewinnrückgangs mehr verdiente als von Analysten erwartet. Auch von Coca-Cola kamen überraschend freundliche Zahlen. Vorübergehend trübte sich die Stimmung etwas ein, weil US- Notenbankchef Ben Bernanke in einer Anhörung entgegen den Erwartungen keine konkreten Hinweise auf neue milliardenschwere Wertpapierkäufe der Fed gab. Weithin wird davon ausgegangen, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern wird, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,6 Prozent fester mit 12'805 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 12'645 und 12'829 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte um 0,7 Prozent auf 1363 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq um 0,5 Prozent auf 2910 Stellen. Bernanke gab bei der halbjährlichen Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats keine konkreten Hinweise auf neue Massnahmen der Fed. Er sagte aber, man sei grundsätzlich bereit, die schwache Konjunktur und den lahmenden Arbeitsmarkt in den USA zu stützen. Vor der Anhörung war spekuliert worden, Bernanke könnte eine dritte Runde von Anleihekäufen (QE3) andeuten. Die Fed hat im Laufe der vergangenen knapp fünf Jahre ihren Leitzins auf null gekappt und für 2,3 Billionen Dollar Staatsanleihen und andere Wertpapiere gekauft. An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,69 Milliarden Aktien den Besitzer. 2008 Werte legten zu, 976 gaben nach und 136 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,75 Milliarden Aktien 1377 im Plus, 1113 im Minus und 101 unverändert.

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