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Goldman droht neuer Ärger - Fonds reicht Milliardenklage ein

New York Die US-Grossbank Goldman Sachs kommt nicht zur Ruhe: Ein australischer Fonds hat eine milliardenschwere Klage gegen das Geldhaus eingereicht.

Basis Yield Alpha Fund wirft der Bank darin Betrug mit einem mit Hypotheken abgesicherten Wertpapier vor. Die Investition in das von Goldman unter dem Namen Timberwolf vertriebene Produkt habe dem Fonds Millionenverluste eingebracht und ihn in die Liquidation getrieben, argumentiert Basis Yield. Die Klage ging bei einem Gericht in Manhattan ein. Goldman Sachs dementierte am Freitag jegliches Fehlverhalten in dem Fall. Der Fonds fordert Schadensersatz für erlittene Verluste von 67 Millionen Dollar und eine Milliarde Dollar Wiedergutmachung. Der Fonds beschuldigt das Kreditinstitut, es 2007 zu einer Anlage in Hypothekenpapiere verleitet zu haben, als sich deren Niedergang bereits abgezeichnet habe. Eine ähnliche Klage der Australier war vor drei Monaten von einem US-Gericht abgewiesen worden. Goldman Sachs sieht sich mit diversen Ermittlungen im Zusammenhang mit Immobilienkrediten konfrontiert.

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