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Glarner Kantonalbank: Weniger Abschreibungen, leicht höherer Gewinn

Trotz weniger Ertrag aus dem Zinsgeschäft hat die Glarner Kantonalbank (GLKB) im ersten Halbjahr 2010 ihren Gewinn um 2,2 Prozent auf 5,2 Mio.

Fr. gesteigert. Zurückzuführen ist dies auf deutlich tiefere Wertberichtigungen auf den von der Bank gewährten Krediten. Die Massnahmen zur Senkung der Risiken bei den Ausleihungen trage nun Früchte, schrieb die GLKB am Dienstag in einer Mitteilung. Die Wertberichtigungen bewegten sich auf dem tiefsten Niveau seit zehn Jahren. Während sie sich vor einem Jahr noch auf 4,3 Mio. Fr. summierten, betrugen sie heuer noch 1,4 Mio. Franken. Die GLKB ist 2008 ins Strudeln geraten, als sie im Zuge einer aggressiven Expansionspolitik bei der Kreditvergaben ausserhalb des Kantons zu risikoreich geschäftete. Dass die Bank mittlerweile die Folgen der damaligen Expansionspolitik verdaut hat, zeigt sich auch beim Geschäftsaufwand: Die Personalkosten fielen knapp 5 Prozent tiefer aus als noch vor zwei Jahren, der Sachaufwand 20 Prozent. Der wegen des tiefen Zinsniveaus um 16,6 Prozent auf 16,6 Mio. Fr. gesunkene Erfolg aus dem Zinsgeschäft verhinderte indes, dass die GLKB einen deutlich höheren Gewinn ausweisen konnte als noch vor einem Jahr. Die Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft und jener aus dem Handelsgeschäft fielen - unter anderem wegen der Wiederaufnahme des Eigenhandels - gleichzeitig ebenfalls höher aus.

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