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Gläubiger von Saab wenden sich an die Konkursaufsicht

Stockholm Zulieferer des schwedischen Autoherstellers Saab haben sich an die staatliche Konkursaufsicht gewandt, die ein Insolvenzverfahren anordnen könnte.

Die Konkursaufsicht Kronofogden teilte am Mittwoch mit, dass die beiden Zulieferer Infotiv aus Schweden und Kongsberg aus Norwegen insgesamt 369'000 schwedische Kronen (45'000 Fr.) von Saab verlangten. Sollte der Autohersteller diese Summe nicht bis Montag bezahlen, würden 14 weitere Gläubiger folgen, bei denen Saab mit insgesamt umgerechnet 5 Millionen Fr. in der Kreide stehe. «Wenn wir feststellen, dass Saab seine Schulden nicht bezahlen kann, dann können die Gläubiger ein Insolvenzverfahren fordern», sagte ein Sprecher der Konkursaufsicht. Kronofogden begann am Mittwoch damit, die Kontostände von Saab abzufragen. «Es ist ja nicht unmöglich, dort Geld zu finden», sagte der Sprecher. Der Besitzer von Saab, Swedish Automobile, habe schliesslich neue Aktien ausgegeben. Sollte die Behörde kein Geld ausfindig machen, müsste sie damit beginnen, das Inventar von Saab zu registrieren, um es eventuell zu verkaufen.

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