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Giroguthaben der Schweizer Banken steigen stärker

Zürich Die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind zuletzt trotz des höheren Eurokurses wieder ein wenig stärker gewachsen.

In der Woche zum 14. September stiegen die Guthaben nach SNB-Angaben vom Montag um 3,04 Milliarden auf 294,15 Milliarden Franken. In der Woche davor hatten sie um 2,15 Milliarden Franken zugenommen. Das Wachstum der Guthaben gilt als Indiz dafür wie stark die SNB in Devisenmarkt interveniert, um die Euro-Untergrenze von 1,20 Franken zu verteidigen. Anfang August stiegen die Guthaben um rund sechs Milliarden Franken und in der Woche zum 20. Juli betrug die Zunahmen zwölf Milliarden Franken. Die Entwicklung des Eurokurses - seit dem 7. September lag der Euro zumeist über 1,21 Franken und am Montag notierte die Gemeinschaftswährung über 1,2150 Franken - deutet darauf hin, dass der Aufwertungsdruck auf den Franken nachgelassen hat. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen klammer EU-Staaten aufkaufen zu wollen und das Ja des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM verschafften dem Euro zum Franken Luft. Die leichte Entspannung an der Wechselkursfront ist für die SNB allerdings kein Grund, den Euro- Mindestkurs aufzugeben.

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