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Gipfel für Verhandlungen mit Banken unterbrochen

Brüssel Die Euroländer haben in der Nacht zum Donnerstag weiter mit den Banken über einen Schuldenschnitt Griechenlands verhandelt.

Der Euro-Gipfel wurde für das Treffen unterbrochen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sowie die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, nahmen an den Gesprächen teil, wie mehrere EU-Diplomaten in der Nacht zum Donnerstag sagten. Die Bankenbranche war bei dem Treffen in dem Büro Van Rompuys dem Vernehmen nach durch den Leiter des Institute of International Finance (IIF), Charles Dallara, vertreten. Dallara hatte zuvor in Washington mitgeteilt: «Es gibt keine Vereinbarung zu Griechenland oder einen bestimmten Schuldenschnitt.» Der Verband bleibe für eine freiwillige Abmachung offen. Das IIF bündelt die Interessen grosser internationaler Geldhäuser. Die Euro-Staaten streben nach Angaben aus den Delegationen an, dass private Gläubiger einen Abschlag von rund 50 Prozent auf griechische Schuldtitel hinnehmen. Im Gespräch ist angeblich auch eine Umtauschaktion in langfristige Anleihen. Die Banken wollten zuletzt auf maximal 40 Prozent verzichten. Bisher ist nur ein Forderungsverzicht von 21 Prozent vereinbart. Dies erwies sich angesichts der dramatischen Lage Griechenlands aber als zu wenig.

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