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Gewinnrückgang bei Goldman Sachs nicht so stark wie befürchtet

New York Die Schwankungen an den Kapitalmärkten haben die US-Investmentbank Goldman Sachs im zweiten Quartal nicht so stark belastet wie befürchtet.

Der Gewinn ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 927 Millionen Dollar zurück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit schlug es sich deutlich besser als von Analysten erwartet. Im Vergleich zum ersten Quartal halbierte sich jedoch der Überschuss. Die neuen Sorgen um die Weltwirtschaft und die Eurokrise haben vielen Anlegern die Lust am Investieren verdorben. Das macht auch Milliarden-Übernahmen und Börsengänge schwierig, bei denen Goldman normalerweise viel Geld verdient. Der Wall-Street- Gigant hat seit langem damit zu kämpfen, dass angesichts der Unsicherheiten die Gewinne nicht mehr so wie vor der Finanzkrise sprudeln. Deshalb besinnt sich Goldman Sachs auf das klassische Bankgeschäft mit Spareinlagen und Krediten. Das Geldhaus hat dabei die wohlhabende Kundschaft im Blick. «Wir sind eine Bank. Das ist keine blosse Theorie», sagte der Bank-Chef Lloyd Blankfein dem «Wall Street Journal» (Dienstag).

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