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Wie Banken mit Negativzinsen Milliarden verdienten

Seit Jahren klagen die Institute über Strafzinsen – zu Unrecht, wie sich nun zeigt.

Ein Blick in das «Bankenbarometer» zeigt, dass die Banken – im Bild UBS und CS am Zürcher Paradeplatz – mit den Negativzinsen entgegen den offiziellen Bekundungen kräftig Geld verdienen. Foto: Urs Jaudas

Ein Blick in das «Bankenbarometer» zeigt, dass die Banken – im Bild UBS und CS am Zürcher Paradeplatz – mit den Negativzinsen entgegen den offiziellen Bekundungen kräftig Geld verdienen. Foto: Urs Jaudas

Arthur Rutishauser@rutishau

Letzte Woche verteidigte und verlängerte Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die Negativzinsen einmal mehr. Das Trommelfeuer ihrer Gegner verhallte ungehört, im Vorfeld sprach etwa die SVP- und UBS-nahe «Weltwoche» von einem «Bankraub», weil die Banken der Nationalbank jährlich zwei Milliarden Franken Strafzins zahlen müssen. Doch tatsächlich sind die Banken grosse Profiteure der Minuszinsen, wie ein Blick auf die Realität des Schweizer Kreditmarkts zeigt.

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