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Warum die Millionäre am WEF keine Bussen zahlen

Der Davoser Landammann befürchtet einen Verkehrszusammenbruch. Deshalb kommt, wer lange genug diskutiert, straffrei davon.

Die Wirtschaftselite zu Gast in Davos: Kolonnenverkehr am letztjährigen WEF. Foto: Pascal Mora/Keystone

Die Wirtschaftselite zu Gast in Davos: Kolonnenverkehr am letztjährigen WEF. Foto: Pascal Mora/Keystone

Arthur Rutishauser@rutishau

Vor zwei Jahren, als Donald Trump zum ersten Mal ans Weltwirtschaftsforum (WEF) kam, brach der Verkehr in Davos völlig zusammen. Letztes Jahr war es nicht mehr ganz so schlimm, auch weil Trump trotz Ankündigung nicht auftauchte. Die vielen Limousinen, die während des WEF den Ort verstopften, waren trotzdem wieder ein Ärgernis. Zwar sind von Jahr zu Jahr mehr Fussgänger unterwegs, doch jährlich werden konstant 1500 Hotelcar­sticker abgegeben, dies bei lediglich 3000 WEF-Teilnehmern. «Da fragt man sich doch, für wen all diese Limousinen da sind», stellt der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel fest.

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