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Wachsendes Unbehagen über den US-Weltpolizisten

Die Dominanz des Dollars sichert der US-Justiz einen globalen Durchgriff, wie die jüngsten Fälle Argentinien und BNP Paribas zeigen.

Stoppt die Geier!: Argentinien hat genug vom Eingreifen der USA. Foto: David Fernández (EPA, Keystone)
Stoppt die Geier!: Argentinien hat genug vom Eingreifen der USA. Foto: David Fernández (EPA, Keystone)

Mit zwei aufsehenerregenden Entscheidungen in jüngerer Zeit haben amerikanische Justizbehörden der Welt vor Augen geführt, wie weit ihre Macht über die USA hinausreicht. Im einen Fall betraf dies die französische Grossbank BNP Paribas, die US-Sanktionen gegen den Iran, den Sudan und Kuba unterlaufen hatte und dafür unter anderem mit 8,9 Milliarden Dollar gebüsst wurde. Im anderen Fall sahen sich Argentinien und das Gros seiner Gläubiger tangiert, weil ein Gericht in New York die für Ende Juni vorgesehenen Zinszahlungen der Südamerikaner auf ihre restrukturierten Staatsschulden untersagt hat.

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