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Risiko Hochfrequenzhandel

Der ultraschnelle Börsenhandel hat zu schädlichen Kursstürzen geführt. Doch der Nationalrat will keine strengen Regeln erlassen. Dies im Gegensatz zur EU.

Der Hochfrequenzhandel braucht enorme Datenvolumen. Foto: Matthias Balk (Keystone)
Der Hochfrequenzhandel braucht enorme Datenvolumen. Foto: Matthias Balk (Keystone)

Auf einer modernen Handelsplattform wie der Schweizer Börse SIX können während eines Wimpernschlags bis zu 10'000 Transaktionen vorgenommen werden. Dieser sogenannte Hoch­frequenz­handel wird von wenigen Investmentbanken, Hedgefonds und kleinen, auf den Eigenhandel spezialisierten «Finanz-­Boutiquen» betrieben. Sie nützen in Mikrosekunden Preisunterschiede zwischen Börsen aus, um Gewinne zu gene­rieren und die dazu nötige, teure Infra­struktur zu rentabilisieren.

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