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Millionengrab Glasfasernetz

Die Stadt Zürich will vom Volk nochmals über eine Milliarde Franken, um zusammen mit der Swisscom ein Glasfasernetz zu bauen. Experten bezweifeln, dass die Rechnung aufgeht.

Baustelle in Zürich: Ein Techniker installiert ein Glasfaserkabel für das Netz der Swisscom.
Baustelle in Zürich: Ein Techniker installiert ein Glasfaserkabel für das Netz der Swisscom.
Keystone

Die Situation in Zürich ist speziell. In den meisten anderen Städten, die gemeinsam mit der Swisscom ein Glasfasernetz bauen, ist der Entscheid bereits gefällt. Kredite sind bewilligt, Verträge unterzeichnet, die Projekte laufen. In der Limmatstadt aber wird die Diskussion darüber, ob es Sinn macht, dass eine Grossstadt gemeinsam mit der Swisscom in ein Glasfasernetz investiert, gerade neu aufgerollt. Denn das Stadtzürcher Elektrizitätswerk (EWZ) braucht Geld für den Bau des Zürinet – und damit das Ja der Stimmbürger. 200 Millionen haben sie 2007 bereits bewilligt, jetzt soll ein weiterer Kredit über 400 Millionen her.

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