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Kritik wegen Nahrungsmittel-Spekulation prallt an Banken ab

Die Schweizer Banken halten am Geschäft mit Agrarrohstoffen fest. Ihr Einfluss auf die Preise sei gering oder sogar positiv, sagen sie. Eine umstrittene Studie stützt ihre Position.

Sojabohnen-Ernte in Brasilien: Finanzanlagen bei Grundnahrungsmitteln führen laut den Hilfswerken in weiten Teilen der Welt zu mehr Hunger.
Sojabohnen-Ernte in Brasilien: Finanzanlagen bei Grundnahrungsmitteln führen laut den Hilfswerken in weiten Teilen der Welt zu mehr Hunger.
Sebastiao Moreira, Keystone

Schweizer Banken sollen die Spekulation mit Nahrungsmitteln aufgeben, fordern die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer. Sie haben eruiert, dass zehn Institute Finanzprodukte mit Anlagen auf Agrarrohstoffe anbieten; diese haben ein Volumen von 3,6 Milliarden Franken. 1,1 Milliarden davon entfallen auf Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais oder Reis. Mit Abstand grösster Schweizer Anbieter dieser Produkte ist mit 2,4 Milliarden Franken Anlagevolumen die Credit Suisse (CS). Auf Platz zwei rangieren die Privatbank J. Safra Sarasin und die UBS mit je 340 Millionen Agrarinvestitionen.

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