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Die fatalen Fehlannahmen der Schweizer Banken

Im Steuerstreit mit Frankreich droht dem Finanzplatz Schweiz ein Showdown à l’américaine.

Die UBS-Zentrale am Paradeplatz in Zürich. Foto: Adrian Moser (Bloomberg News)
Die UBS-Zentrale am Paradeplatz in Zürich. Foto: Adrian Moser (Bloomberg News)

«Vache» soll eines jener Computerfiles heissen, das UBS-Banker benutzten und das jetzt in den Händen der französischen Justiz liegt. «Kuh». Eine Anspielung auf den lukrativen Frankreichmarkt? Oder auf den fran­zösischen Fiskus, den die Schweizer Banker als Milchkuh betrachteten?

Solche Details von Computerdateien machen den Steuerstreit für Medien schmackhaft. Es sind alltäg­liche Begebenheiten aus der Ära des Schwarzgelds – wie etwa das Codewort «hawkeye» («Falkenauge»), das ein US-Kunde und sein ZKB-Berater benutzten. Oder wie die Tarnung eines CS-Beraters zur Übergabe von Bankauszügen: eine Ausgabe von «Sports Illustrated», der Hochglanzpublikation, die jeder Amerikaner kennt wegen der Bikinidamen.

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