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Die bürgerlichen Konsumentenschützer buhlen um mehr Beachtung

Das Konsumentenforum will gleich bekannt werden wie die viel populärere Stiftung für Konsumentenschutz. Dass die Organisation teilweise von der Wirtschaft finanziert wird, sieht die Präsidentin nicht als Problem.

CVP-Frau Babette Sigg präsidiert das Konsumentenforum.
CVP-Frau Babette Sigg präsidiert das Konsumentenforum.
zvg

Wer in der Schweiz Konsumentenschutz hört, denkt an die Stiftung für Konsumentenschutz mit seiner einstigen Ikone Simonetta Sommaruga. Vielleicht auch an den «Kassensturz» oder den «K-Tipp». Aber an das Konsumentenforum?

Die Organisation mit Sitz in Bern ist klein – sie kann sich 3,5 Vollzeitstellen leisten. Und sie positioniert sich als bürgerlicher Gegenentwurf zur Stiftung für Konsumentenschutz, die mit über 7 Stellen deutlich schlagkräftiger ist. Ihre Schlagworte sind die «mündigen Bürger», welche die «Wahlfreiheit der Bevormundung vorziehen». Das Konsumentenforum verbreite keine Ideologie und keine Dogmen, sagt dessen Präsidentin Babette Sigg – womit sie auf die bekannte Konkurrentin abzielt, die sich jeweils für die Verschärfung von Gesetzen und Verordnungen einsetzt, um die Konsumenten zu schützen.

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