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Gazprom plant Baubeginn der South-Stream-Pipeline noch 2012 Türkei bekräftigt Unterstützung für Nabucco-Projekt

Moskau Der russische Gaskonzern Gazprom drückt beim Pipeline-Vorhaben South Stream aufs Tempo.

Der Export- Monopolist kündigte am Freitag an, mit dem Bau der Erdgasleitung bereits Ende 2012 und nicht erst 2013 beginnen zu wollen. Unter Umgehung der Ukraine soll die Leitung von 2015 an 63 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Südeuropa pumpen. Gazprom will den South-Stream-Verwaltungsrat im Februar über den Zeitplan für den Bau unterrichten. Der russische Energiekonzern ist mit 50 Prozent an dem Konsortium beteiligt. Die italienische Eni hält 20 Prozent der Anteile, die französische EDF und Wintershall sind mit je 15 Prozent beteiligt. Ebenfalls am Freitag bekräftigte die Türkei ihre Unterstützung für die geplante Nabucco-Pipeline, die in Konkurrenz zum South- Stream-Projekt steht. Dies, obwohl das Land Ende Dezember seine Zustimmung zum Bau von South Stream durch ihre Hoheitsgewässer im Schwarzen Meer gegeben hatte. Diese galt als wichtiger Schritt bei dem Milliardenprojekt. «Wir setzen unsere Anstrengungen für die Umsetzung des Projektes fort, um die europäische Energieversorgung zu sichern», zitierte die türkische Nachrichtenagentur Energieminister Taner Yildiz, der zu einem Besuch in Georgien war.

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