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Freispruch für Vekselberg, Pecik und Stumpf

Viktor Vekselberg, Ronny Pecik und Georg Stumpf haben im Fall OC Oerlikon das Börsengesetz nicht verletzt.

Das Bundesstrafgericht hat die drei Investoren freigesprochen. Die vom Finanzdepartement verhängten Bussen über je 40 Mio. Fr. sind damit hinfällig. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, ist die Behauptung des Eidg. Finanzdepartements (EFD) nicht bewiesen, wonach die Victory Industriebeteiligungen AG von Pecik und Stumpf mit einer Gesellschaft von Vekselbergs Renova schon vor Mai 2008 eine börsenrechtlich relevante Gruppe mit Bezug auf den Technologiekonzern OC Oerlikon gebildet hätten. Die vom EFD als Indizien angeführten Umstände seien grösstenteils ohne Bezug auf eine geheime Absprache zwischen den genannten Aktionärinnen. Vielmehr seien die fraglichen Vorgänge als geschäftsübliche Abläufe ohne Weiteres erklärbar. Die These der Anklage sei insoweit nicht nur unbewiesen, sondern auch nicht plausibel. Es sei kein Zweck festgestellt worden, dem die Absprache hätte dienen sollen. Die schriftliche Begründung des Entscheides folgt später.

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