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Frauen bläst in der Arbeitswelt ein harter Wind entgegen

Frauen müssen in der Arbeitswelt öfter zurückstecken als Männer, und zwar nicht nur was den Lohn betrifft.

So hatten Frauen im Jahr 2010 auch mehr Mühe, einen ihren Wünschen entsprechenden Beschäftigungsgrad zu finden. Zudem leisten sie mehr Abend- und Wochenendarbeit. Wie aus dem am Mittwoch publizierten Bericht des Bundesamts für Statistik (BFS) zur Qualität der Beschäftigung in der Schweiz zudem hervorgeht, führten Frauen im Jahr 2009 fast doppelt so oft Arbeit auf Abruf aus. Zusätzlich sei bei weiblichen Beschäftigten seltener eine Mindestanzahl Arbeitsstunden garantiert. Der Anteil der Frauen mit einer befristeten Beschäftigung habe im Jahr 2010 ausserdem 6,4 Prozent betragen, während bei den Männern nur 5,5 Prozent in einem befristeten Arbeitsverhältnis standen. Frauen besetzten auch häufiger eine Stelle, die nicht ihren erworbenen Qualitäten entspreche. So seien im Jahr 2008 insgesamt 2,9 Prozent der arbeitstätigen Frauen an ihrer Arbeitsstelle erheblich und weitere 25,1 Prozent mutmasslich überqualifiziert gewesen, heisst es in dem Bericht weiter. Bei ihren männlichen Kollegen waren es nur 1,1 respektive 16,6 Prozent.

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