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Franken Prozess gegen Banken wegen Franken-Kredite in Kroatien gestartet

Zagreb Am Mittwoch ist am Zagreber Handelsgericht die Verhandlung gegen acht kroatische Banken wegen Devisenkredite in Schweizer Franken gestartet.

Kläger sind die «Vereinigung Franken» (Udruga Franak) und der Konsumentenschutz, die Kreditnehmer vertreten, die sich geschädigt fühlen. Laut ihren Berechnungen stiegen die Kreditraten infolge der Aufwertung des Schweizer Franken im vergangenen Jahr zwischen 35 bis 100 Prozent. Etwa 100'000 Kroaten haben einen Franken-Kredit laufen, wobei drei Viertel Wohnbaudarlehen sind. Die beklagten Banken, die zur Bank Austria gehörende Zagrebacka Banka (UniCredit), Raiffeisen, Erste Bank, Hypo, Volksbank, Privredna Banka Zagreb (Intesa Sanpaolo), Splitska banka (Société Généal) und OTE, wiesen die Verantwortung von sich. Die Kläger wollen neben einer Entschädigung auch eine Änderungen der Kreditvergabe erreichen, etwa die Abschaffung von Währungsklauseln in Franken. In Zukunft soll die Klausel nur für Euro-Kredite gelten, für die die kroatische Nationalbank gewisse Kontrollmechanismen hat. Die Vereinigungen fordern auch, dass die einseitige Anhebung der Zinsen und intransparente Ratenanhebungen verboten werden sollen, teilten sie auf ihren Internetseiten mit. (Schluss) lo/mil/cs

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