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France Telecom treibt Verkauf von Orange Schweiz voran

Paris Der französische Telekommunikationskonzern France Telecom treibt trotz der Unsicherheit an den Finanzmärkten den Verkauf seiner Mobiltelefon-Tochter Orange Schweiz voran.

Nach Angaben von mit der Sache vertrauten Personen sollten am Montag die ersten nicht bindenden Angebote für Orange bei France Telecom eingehen. Interessiert an der Nummer drei im Schweizer Telekommarkt seien Private Equity Firmen wie Apax Partners und Providence. Auch der ägyptische Telekom-Tycoon Naguib Sawiris habe ein Auge auf Orange geworfen. France Telecom schwebt ein Preis zwischen 1,5 Milliarden und zwei Milliarden Euro vor. Zum Problem könnte Beobachtern zufolge die Finanzierung werden, da Banken wegen der Euro-Schuldenkrise nicht mehr so ohne weiteres grosse Kredite bereitstellen. Mehreren Quellen zufolge könnte France Telecom bei der Zusammenstellung des Kredits mithelfen, um den Verkauf zu beschleunigen. Eine Finanzierung in Franken wäre leichter zu bewerkstelligen als eine Euro-Finanzierung, sagte eine mit der Sache vertraute Person. Und für gute Projekte gebe es weiterhin Kredite. Im vergangenen Jahr untersagte die Wettbewerbskommission (Weko) die Fusion von Orange mit der Schweizer Nummer zwei Sunrise. Seitdem versucht France Telecom die Firma zu verkaufen. Der Schweizer Telekommarkt wird von der Swisscom dominiert, die einen Marktanteil von rund 60 Prozent hat. Sunrise, die der Private Equity Gruppe CVC gehört, hält rund 20 Prozent des Marktes.

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