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Ford macht teures Material zu schaffen: Verlust in Europa

Dearborn Der US-Autobauer Ford leidet unter gestiegenen Materialpreisen.

Obwohl der Konzern mehr Autos absetzen konnte, blieb deshalb am Ende des dritten Quartals weniger Gewinn übrig. In Europa fiel sogar ein Verlust von operativ 306 Millionen Dollar (knapp 350 Millionen Franken) an. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford in der Region 196 Millionen Dollar verloren, war hier zwischenzeitlich aber in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Konzernweit schrumpfte der Gewinn leicht von unter dem Strich 1,69 auf 1,65 Milliarden Dollar. Damit ist Ford seit neun Quartalen in Folge profitabel. «Wir haben für das Quartal solide Ergebnisse eingefahren, trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfelds», sagte Konzernchef Alan Mulally am Mittwoch in Dearborn nahe Detroit. Unter anderem warf das Südamerika-Geschäft mehr Geld ab. Der Konzernumsatz stieg um 11 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar. Die zwischenzeitlich verkaufte schwedische Tochter Volvo aus den Vorjahreszahlen herausgerechnet, lag das Plus sogar bei 14 Prozent. Ford setzte weltweit 1,35 Millionen Autos ab nach 1,25 Millionen im Vorjahr. «Wir bleiben auf Kurs zu einem verbesserten operativen Gewinn im Gesamtjahr», sagte Finanzchef Lewis Booth.

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