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Folgen hat nur der Missbrauch

Private Wohnungen zu vermieten, ist ein Geschäft. Eines mit Nebenwirkungen. Deshalb sind für Airbnb in der Schweiz einige Regeln zu beachten.

Was ist schon dabei? Wieso soll jemand seine Wohnung nicht untervermieten, wenn er sie gerade nicht braucht? Ist es nicht sogar effizient, weil der knappe Raum besser genutzt wird? Was ist falsch daran, sich einen Zustupf zu verdienen, um das Budget von der teuren Miete zu entlasten? Und ist es umgekehrt nicht grossartig, wenn man auf dem Städtetrip nach Paris dort übernachtet, wo die Parisiennes selbst leben? Wieso soll man das den Touristen hier nicht gönnen?

So betrachtet, tönt die Vermittlung von privatem Wohnraum über Internetplattformen wie Airbnb ­irgendwie harmlos. Dass jemand deswegen seine Wohnung verlieren könnte, wirkt völlig übertrieben, irgendwie kleingeistig und ewiggestrig. Was dabei aber untergeht: Private Wohnungen zu vermieten, ist ein Geschäft. Eines, mit dem die Beteiligten viel Geld verdienen können – und zwar mit etwas, das ihnen nicht gehört. Ein Geschäft, für dessen Neben­wirkungen sie keine Verantwortung übernehmen.

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