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Förderbeträge des Bundes stossen auf grosses Interesse bei KMU

Die Massnahmen des Bundes gegen den starken Franken stossen im Bereich der Innovationsförderung offenbar auf grosses Interesse.

So sind bei der zuständigen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) bereits 80 Unterstützungsgesuche von Schweizer Firmen eingegangen. 80 Prozent der bis anhin eingereichten Gesuche stammen von KMU, wie KTI-Direktorin Klara Sekanina am Donnerstag anlässlich einer Medienkonferenz erklärte. Der gesamthaft nachgesuchte Förderbetrag belaufe sich bisher auf 50 Millionen Franken. Dies entspricht der Hälfte des Gesamttopfs von 100 Millionen Franken, die der KTI zur Ausgestaltung ihrer «flankierenden Massnahmen» gegen den starken Franken vom Parlament zugesprochen worden sind. Den Unternehmen wird durch diese Massnahmen Abhilfe in verschiedenen Bereichen in Aussicht gestellt: So profitieren sie gemäss KTI-Direktorin Sekanina etwa von einer beschleunigten Markteinführung ihrer Produkte, persönlicher Beratung durch «Innovationsmentoren» oder von Zugang zu neuer Infrastruktur und Fachwissen durch gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Hochschulen. Zudem sollen Entwicklungsprojekte dank den Sondermassnahmen des Bundes neu bis zum Markteintritt des Produktes unterstützt und der Anteil von eher risikointensiven Innovationen gezielt gefördert werden. Allerdings werde rund jedes zweite Gesuch aus Qualitätsgründen zurückgewiesen, betonte Sekanina. Als wichtigste Kriterien für die Bewilligung eines Antrags gälten das Marktpotenzial des Produkts, dessen Exportbezug sowie die voraussichtliche Projektdauer, die naturgemäss möglichst kurz sein sollte. Schweizer Unternehmen haben noch bis am 15. Dezember 2011 Zeit, um allenfalls ein Gesuch einzureichen. Die 60-köpfige, vom Bundesrat gewählte KTI-Kommission wird dann bis Ende Jahr ihre Auswahl treffen und mit den berücksichtigten Firmen einen Kooperationsvertrag abschliessen.

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