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Flugbegleiter beenden elfstündigen Streik am Münchner Flughafen

München Die Flugbegleiter der Lufthansa haben um Mitternacht ihren elfstündigen Streik am Flughafen München beendet.

Während des Ausstands war es zur Annullierungen von zahlreichen Flügen von Deutschlands grösster Fluggesellschaft gekommen. Eine genaue Zahl konnte ein Lufthansa-Sprecher in der Nacht zu Mittwoch noch nicht nennen. Es gebe auch noch keine Übersicht darüber, wie viele Passagiere auf dem Flughafen München wegen ausgefallener Flüge gestrandet seien. Genaue Angaben darüber seien erst am Mittwoch möglich. Mit einer Ausnahmeregelung vom nächtlichen Flugverbot konnte die Lufthansa bis ein Uhr einige Flüge nachholen, die wegen des Streiks des Kabinenpersonals zunächst gestrichen worden waren. Genaue Angaben über die Anzahl der Flüge konnte eine Sprecherin des Flughafens München zunächst nicht machen. Aus oder nach der Schweiz mussten nur wenige Flüge gestrichen werden: Zwischen Zürich und Frankfurt fielen zehn, von und nach München zwei Flüge aus. Auf der Strecke Genf-Frankfurt waren sechs Flüge betroffen, beim EuroAirport Basel-Mülhausen gab es weder Verspätungen noch Annulationen. Mit dem Streik kämpfen die Beschäftigten Angaben der Flugbegleitergewerkschaft UFO zufolge für höhere Löhne und gegen den Einsatz von Leiharbeitern. Auch in Berlin und Frankfurt hatte das Kabinenpersonal der Lufthansa die Arbeit am Dienstag für mehrere Stunden niedergelegt. UFO-Chef Nicoley Baublies sprach von einer «überwältigenden Resonanz» auf den Streikaufruf. Bereits am Freitag wollen die Flugbegleiter der Lufthansa erneut flächendeckend für 24 Stunden streiken, wie die Gewerkschaft UFO am späteren Dienstagabend ankündigte

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