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Finanzplatz London beschäftigt weniger Mitarbeiter

London Schuldenkrise und staatliche Regulierungen haben die Zahl der Beschäftigten in der Finanzbranche in London stark sinken lassen.

Gemäss einer Studie arbeiten in diesem Jahr noch rund 288'000 Angestellte für Banken, Händler und Fondsverwaltungen in Grossbritanniens Hauptstadt. Damit sinkt die Zahl auf das Niveau von 1998, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Centre for Economics and Business Research hervorgeht. Das Forschungsinstitut rechnet damit, dass in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 27'000 Stellen gestrichen werden. In ihren besten Zeiten hatte die Londoner Finanzindustrie 2007 noch 354'000 Personen beschäftigt. Die Stellung Londons als ein Zentrum der Finanzwelt sei «zunehmend bedroht», sagte einer der Autoren der Untersuchung, Rob Harbron. Städte wie Hongkong oder Singapur dagegen würden an Bedeutung gewinnen. Den Trend bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda auch die Schweizer Grossbank UBS. Die Anzahl Mitarbeiter in London sei in den letzten Jahren rückläufig gewesen und liege heute noch bei etwa 6500. Die Konkurrentin Credit Suisse beschäftigt nach eigenen Angaben rund 6000 Mitarbeiter in London.

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